Philipp studierte Wirtschaft, weil es vernünftig war und blieb dann in der ersten Philosophie-Vorlesung hängen. Er gründete zwei Unternehmen, erfolgreich, aber, wie er sagt, „sinnbefreit“. Die Krönung war ein Finanzjob in der Schweiz:
„Ich saß in Meetings, baute Excel-Tabellen und dachte: Wofür mache ich das? Und alle anderen dachten dasselbe.“
Der Wendepunkt war sein Chef: zwanzig Jahre älter, sehr erfolgreich, nicht glücklich. „Ein Blick in die Zukunft, wer ich mit Anfang 40 sein könnte. Und ich wusste: So möchte ich nicht enden.“ Es folgte ein Master in Wirtschaftspsychologie und ein langer Prozess aus Lesen, Studieren, Ausprobieren, bis eine Erkenntnis blieb: Zwischen teurer Therapie und generischen Selbsthilfe-Büchern gibt es fast nichts.
„Diesen Weg habe ich sehr akademisch gemacht, über zehn Jahre. Aber das sollte nicht von Glück abhängen. Genau dafür haben Lukas und ich onelife gebaut: we build the tools we would have needed.“
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